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Das Online-Magazin von JACOBIN Deutschland

07. Juli 2026

Tirana probt den Aufstand gegen Edi Rama

Ein von Jared Kushner unterstütztes Luxusresort hat in Albanien Großproteste ausgelöst. Das Projekt ist nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt: das gesamte, von Vetternwirtschaft geprägte System von Premier Edi Rama steht in der Kritik.

Edi Rama steht sinnbildlich für ein System, das Eliten und ausländische Investoren über die eigene Bevölkerung stellt.

Edi Rama steht sinnbildlich für ein System, das Eliten und ausländische Investoren über die eigene Bevölkerung stellt.

IMAGO / Anadolu Agency

Im Juli 2021 kreuzte Ivanka Trump auf einer Yacht vor der Westküste Albaniens, wo sie – ganz der moderne Kolumbus – die Insel Sazan »entdeckte«, einen Militärstützpunkt aus der Zeit des kommunistischen Diktators Enver Hoxha. Sie und ihr Ehemann Jared Kushner waren von der weitgehend unberührten und unbewohnten Insel so fasziniert, dass sie beschlossen, ein vier Milliarden Dollar teures Mega-Resort mit zehntausend Zimmern für wohlhabende Touristen planen zu lassen.

Der Kushner-Plan sieht ein riesiges Bauprojekt an der Küste vor, dessen Mittelpunkt die Insel Sazan und die nahegelegene Halbinsel Zvërnec bilden. Hier sollen Luxushotels, Wohnapartments und private Villen entstehen – all dies innerhalb des unter Naturschutz stehenden Ökosystems des Vjosë-Nartë-Deltas. In diesem Gebiet leben mehr als zweihundert Vogelarten wie Flamingos sowie Dutzende weitere gefährdete Tierarten.

Das Projekt erhielt 2024 einen erheblichen Anschub, als die albanische Regierung das mit Kushners Affinity Partners verknüpfte Unternehmen Atlantic Incubation Partners zum »strategischen Investor« ernannte. Damit wurde der Firma Zugang zu einem beschleunigten Investitionsverfahren ermöglicht. Im Mai 2026 rückten dann Bagger in das Schutzgebiet vor, es wurden Zufahrtsstraßen angelegt, die Küstendünen umgegraben und Zäune um Teile des Geländes errichtet.

Es kam zur Gegenreaktion: Die öffentliche Empörung wuchs, Hunderte Menschen aus der Umgebung kamen zu Protesten, nachdem Videos aufgetaucht waren, die zeigten, wie Bulldozer Teile der örtlichen Kiefernwälder zerstörten. Die Spannungen eskalierten weiter, als Demonstranten mit privaten Sicherheitskräften zusammenstießen, nachdem ein Bürger von diesen privaten Kräften unter den Augen albanischer Polizisten über den Boden geschleift worden war.

Seit diesem Vorfall haben sich in den vergangenen Wochen Hunderttausende Albanerinnen und Albaner auf dem zentralen Platz der Hauptstadt Tirana versammelt. Es handelt sich wohl um den größten Aufstand seit dem Sturz der kommunistischen Regierung. Unter dem Namen »Flamingo-Revolution« – benannt nach dem für das Schutzgebiet symbolträchtigen Vogel – ist der Kreis der Demonstranten weit über Umweltgruppen hinaus gewachsen. So finden sich Studierende, Arbeiter, Künstlerinnen, Mitglieder der Diaspora und Basisinitiativen zusammen, die inzwischen einen umfassenden systemischen Wandel fordern.

»Die albanische Jugend geht auf die Straße, um gegen ein politisches Regime zu demonstrieren, das seit Jahren entscheidet, wer das albanische Staatsgebiet kontrollieren, entwickeln und davon profitieren darf.«

Zwar war das Kushnersche Luxusresort-Projekt in Sazan und Zvërnec der unmittelbare Auslöser, doch die Proteste richten sich gegen weit mehr als dieses einzelne Tourismusprojekt. So kritisieren die Albanerinnen und Albaner seit Wochen Korruption, die Vereinnahmung des Staates, ökonomische Ungleichheit und ein Entwicklungsmodell, von dem viele glauben, dass es die Interessen der Öffentlichkeit hintanstellt, während politische Eliten, Oligarchen und ausländische Investoren profitieren.

Die Kontroversen um das Projekt nahmen nach jüngsten Erkenntnissen aus einer groß angelegten Antikorruptionsuntersuchung in Albanien weiter zu. Laut der Investigativjournalistin Lindita Cela hat die Antikorruptionsstaatsanwaltschaft des Landes die Konten einer Grundstücksgesellschaft eingefroren, die an den Plänen für das Luxusresort beteiligt ist: Am 12. Juni beantragte die albanische Sonderstaatsanwaltschaft zur Korruptionsbekämpfung (SPAK) im Rahmen einer Ermittlung gegen ein mutmaßliches internationales Netzwerk für Kokainhandel und Geldwäsche 20 Haftbefehle und das Einfrieren von Assets im Wert von mehr als 128 Millionen Euro.

Die Proteste haben auch international für Aufmerksamkeit gesorgt. So forderte das EU-Parlament einen sofortigen Baustopp in Vjosë-Nartë. Konkret wird die albanische Regierung aufgefordert, die Änderungen des Gesetzes über Schutzgebiete von 2024 aufzuheben, die groß angelegte Tourismusprojekte innerhalb von Naturschutzgebieten ermöglichen und wichtige Schutzmechanismen außer Kraft setzen.

»Obwohl nominell von einer sozialistischen Partei geführt, haben die Regierungen unter Ramas Führung allzu oft nationale Prioritäten den Interessen mächtiger externer Akteure untergeordnet.«

Gleichzeitig berichten mehrere Organisatoren der Proteste von Drohungen, Online-Belästigung und einschüchternden Nachrichten von anonymen Social-Media-Konten. In den ersten 19 Tagen der Demonstrationen leiteten die Behörden darüber hinaus Strafverfahren gegen 85 Menschen ein. Zu den Anklagepunkten zählen Störung der öffentlichen Ordnung, Verkehrsbehinderung und Teilnahme an rechtswidrigen Versammlungen. Die Organisatoren der Proteste verurteilten diese Maßnahmen als Versuch, die Teilnahme zu kriminalisieren, und forderten die Behörden auf, die verfassungsmäßigen Rechte auf friedliche Versammlung und freie Meinungsäußerung zu respektieren.

Trotz der zunehmenden Repression zeigen die Demonstrantinnen und Demonstranten kaum Anzeichen, nachzugeben. Vielmehr wuchsen die Proteste noch an. Die albanische Jugend geht auf die Straße, um gegen ein politisches Regime zu demonstrieren, das seit Jahren entscheidet, wer das albanische Staatsgebiet kontrollieren, entwickeln und davon profitieren darf, während lokale Gemeinden keine Mitsprache haben. Doch wie reagiert Premierminister Edi Rama auf die nun geäußerten Rücktrittsforderungen?

Machterhalt

Rama sagte am 2. Juni unmissverständlich: »Solange ich hier bin, wird diese Investition auf keinen Fall gestoppt.« Damit machte er deutlich, dass er das Vjosë-Nartë-Projekt trotz der Kritik seitens der albanischen Öffentlichkeit durchdrücken will.

Obwohl nominell von einer sozialistischen Partei geführt, haben die Regierungen unter Ramas Führung allzu oft nationale Prioritäten den Interessen mächtiger externer Akteure untergeordnet und den Weg für ausländischen Einfluss auf strategisch wichtige Sektoren und öffentliches Vermögen geebnet. Viele Teilnehmende sehen die Demonstrationen daher nicht nur als Protest gegen umstrittene Bauprojekte an der albanischen Küste, sondern auch als Kritik an der grundlegenden politischen und wirtschaftlichen Struktur, die das Land in seinem langwierigen postsozialistischen Wandel prägt.

»Die albanischen Führungen sind seit Ende des Kalten Krieges weitgehend käufliche Marionetten im Dienste ihrer euro-atlantischen Verbündeten gewesen.«

»Die Demonstranten haben von Anfang an einstimmig den Rücktritt des Ministerpräsidenten gefordert. Sie wollen ein neues Entwicklungsmodell, das sich von dem bisherigen unterscheidet«, fasst Edison Lika, einer der Koordinatoren der Proteste, gegenüber Jacobin zusammen.

Tatsächlich sind die albanischen Führungen seit Ende des Kalten Krieges weitgehend käufliche Marionetten im Dienste ihrer euro-atlantischen Verbündeten gewesen. Letztere streben seit Jahren danach, ihre Einflusssphären zu vergrößern und die militärische Präsenz in dem Balkanstaat auszubauen.

Die Insel Sazan, auf der Kushner das Luxusresort errichten will, ist ein ehemaliger sowjetischer Militärstützpunkt an einer strategisch wichtigen Wasserstraße. Nach dem sowjetisch-albanischen Bruch 1961 behielt Hoxha die Kontrolle über die U-Boote, und der Stützpunkt diente weiterhin als wichtiger militärischer Vorposten. Von hier aus wurden Patrouillen gegen vermeintliche äußere Bedrohungen durchgeführt – die gleichzeitig Albanerinnen und Albaner daran hinderten, aus dem Land zu fliehen.

Als die kommunistische Führung Anfang der 1990er Jahre zusammenbrach, wurde der Stützpunkt stillgelegt. 2010 richtete die albanische Regierung den Nationalen Meerespark Karaburun-Sazan ein. Fünf Jahre später wurde die Insel offiziell entmilitarisiert und für Besucher geöffnet. Während Donald Trumps Schwiegersohn nun versucht, das Eiland zu einem Sommer-Hotspot für wohlhabende Touristen zu machen, scheint sich das Küstengebiet außerdem zu einem wichtigen Hub für diverse militärische Machtdemonstrationen in der Region entwickelt zu haben.

»Die entlang der albanischen Küste entstehenden Ferienanlagen, Migrantenhaftanstalten und die Verteidigungspartnerschaft mit einem Staat, dem Genozid vorgeworfen wird, stehen für ein Albanien, das sich nach Kräften bemüht, seinen Weg nach Westen und zur EU-Mitgliedschaft zu beschleunigen.«

Nur vierzig Autominuten von der Zvërnec-Lagune entfernt, wo das Gebiet für den Bau des Resorts mit Stacheldraht eingezäunt wurde, sollen beispielsweise israelische Unternehmen albanische Militär- und Zivilpiloten in der wiedereröffneten Flugschule auf dem Gelände des internationalen Flughafens Vlora ausbilden. Die Vereinbarung zur Wiedereröffnung der örtlichen Flugakademie wurde Anfang 2025 unterzeichnet. Es handelt sich um eine Partnerschaft zwischen dem albanischen staatlichen Rüstungsunternehmen KAYO und Elbit Systems, Israels größtem Waffenhersteller. Dieser produziert Berichten zufolge unter anderem Waffen, die während des Genozids im Gazastreifen eingesetzt wurden.

Rama bemüht sich seinerseits, die Proteste als Teil eines größeren »hybriden Krieges« zu diskreditieren. Er warnt vor »ausländischen Agenten«, die angeblich Desinformationskampagnen anheizen, und bezeichnet die albanischen Proteste als von Feinden Israels organisiert. Iranische und andere ausländische Agenten versuchten demnach, Albanien zu destabilisieren. Diese Rhetorik eines anti-israelischen hybriden Krieges überrascht nicht angesichts der in den vergangenen Jahren stetig wachsenden diplomatischen Beziehungen Ramas zur israelischen Regierung.

Rund um die Bucht von Vlorë, wo die Insel Sazan liegt, bereitet Albanien zudem den Ausbau des Militärschiffbaus im Marinestützpunkt Pashaliman vor. Im Zuge der mit der italienischen Regierung unter Giorgia Meloni unterzeichnete strategischen Partnerschaft wird der Aufbau eines neuen Stützpunkts für die Schiffsproduktion in Albanien vorgesehen, der der albanischen Armee, aber auch den Streitkräften verbündeter Länder dienen soll. Das an der Vereinbarung beteiligte Unternehmen ist Fincantieri. Dieses stellt auch die Militärschiffe vom Typ Libra her, mit denen Migranten in von Italien betriebene Auffanglager in Albanien gebracht werden.

Insgesamt stehen die entlang der albanischen Küste entstehenden Ferienanlagen, Migrantenhaftanstalten und die Verteidigungspartnerschaft mit einem Staat, dem Genozid vorgeworfen wird, für ein Albanien, das sich im raschen Wandel befindet und sich nach Kräften bemüht, seinen Weg nach Westen und zur EU-Mitgliedschaft zu beschleunigen. Für viele Demonstranten im Land sind diese Projekte aber zu Symbolen für ein Entwicklungsmodell geworden, das ausländische Investitionen und strategische Partnerschaften in den Vordergrund stellt, während langjährige Bedenken hinsichtlich Korruption, Transparenz und demokratischer Rechenschaftspflicht viele Albanerinnen und Albaner dazu veranlassen, ihre Heimat zu verlassen.

Welche Interessen zählen?

Wie beschrieben, geht die Problematik über das von Kushner unterstützte Resort hinaus. Ende 2023 hatte Premierminister Rama ohne nennenswerte öffentliche Konsultation und unter völliger Missachtung der albanischen Souveränität ein bilaterales Abkommen mit Italien abgeschlossen. Damit wurde der italienischen Regierung unter Meloni faktisch die Nutzung von Teilen des albanischen Staatsgebiets zur Einrichtung von zwei extraterritorialen Asylbearbeitungszentren gewährt.

Das erste, im Hafen von Shëngjin, dient als Anlandungs- und Screening-Zentrum. Hier werden Migrantinnen und Migranten registriert, medizinisch untersucht und einer Vulnerabilitätsprüfung unterzogen. Von dort werden sie in ein größeres Zentrum in Gjadër gebracht, einem abgelegenen ehemaligen Militärgebiet, wo Asylanträge und Inhaftierungsverfahren unter italienischer Gerichtsbarkeit abgewickelt werden.

»Seit die Lager im April 2025 zu Rückführungszentren umfunktioniert wurden, gab es wiederholte Berichte über Proteste, Selbstverletzungen, Selbstmordversuche, Hungerstreiks und andere gewalttätige Vorfälle.«

Ich habe kürzlich versucht, das Zentrum in Gjadër zu besuchen. Der Eingang wird mit zwei albanischen Polizeihütten bewacht, und örtliche Beamte patrouillieren am äußeren Rand des Geländes. Seit Beginn der Überstellungen aus Italien sind die Zentren weitgehend vor öffentlichem Zugang und Kontrolle abgeschirmt. Der Zutritt ist streng beschränkt und nur einer kleinen Zahl von Abgeordneten, unabhängigen Beobachtungsgremien und autorisiertem Personal gestattet.

Für die Presse ist es unmöglich, Zugang zu den Zentren zu erhalten. Sie liegen eingebettet zwischen den Hängen des Kakarriqi-Berges und den Ufern des Flusses Drin und sind von fünf Meter hohen Mauern umgeben. Da kein offizieller Zugang besteht, versuchen Reporter – wie auch ich – hin und wieder, den Berg zu besteigen, um von dort einen Blick auf das Geschehen zu erhaschen.

Als wir versuchten, einen Aussichtspunkt mit Blick auf die Zentren zu erreichen, wurden wir allerdings von albanischen Polizisten aufgehalten. Zunächst versuchten sie, uns abzuschrecken und zum Umkehren zu bewegen; es gebe giftige Schlangen auf dem Berg. Dann wurde uns jedoch befohlen, umzukehren. Die Begründung: Wir hätten den »äußeren Sicherheitsbereich« um die Zentren herum zu respektieren. Wir wurden also gezwungen, wieder abzusteigen, obwohl wir uns als Pressevertreter frei auf albanischem Territorium befanden, außerhalb des Gebiets, das formal unter italienischer Gerichtsbarkeit steht.

»Indem er Albanien zum Testfeld für das neue Abschiebungsregime der EU macht, festigt Rama seine Macht im eigenen Land und stärkt gleichzeitig sein Image in Brüssel.«

Die Entschlossenheit, die umstrittenen Zentren vor öffentlicher Kontrolle zu schützen, lässt sich besser verstehen, wenn man bedenkt, was sich in ihnen abspielt. Seit die Lager im April 2025 zu Rückführungszentren umfunktioniert wurden, gab es wiederholte Berichte über Proteste, Selbstverletzungen, Selbstmordversuche, Hungerstreiks und andere gewalttätige Vorfälle. Nach Recherchen des italienischen Medienportals Altreconomia verzeichneten die Betreiber allein in den ersten 48 Betriebstagen 54 »kritische Vorfälle«.

Diese Vorfälle sind im internen »Register kritischer Vorfälle« der Zentren dokumentiert, das wiederum von Medihospes geführt wird. Das Unternehmen hat dafür einen Vertrag im Wert von mehr als 133 Millionen Euro erhalten. Das Register gewährt einen Einblick in die brutale Lebensrealität der nach Gjadër überstellten Migranten. Doch trotz der bislang dokumentierten Vorfälle versuchen weitere EU-Staaten nun, das albanisch-italienische Modell zu kopieren. Asylsuchende in Drittstaaten auszulagern, wird als innovative Lösung für das »Migrationsmanagement« verkauft.

Indem er Albanien zum Testfeld für das neue Abschiebungsregime der EU macht, festigt Rama seine Macht im eigenen Land und stärkt gleichzeitig sein Image in Brüssel. In einer Zeit, in der die meisten europäischen Regierungen nach neuen Wegen suchen, die Migration einzudämmen, sind die von Italien betriebenen Zentren in Albanien eine Blaupause geworden. Sie tragen dazu bei, Albaniens Image als williger Verbündeter bei den Bemühungen der Union zur Externalisierung ihrer Grenzkontrollen zu festigen.

»Die Frage ist nun, ob Rama seinen Status als EU-Liebling und als einer der einflussreichsten Politiker auf dem Balkan aufrechterhalten kann.«

Ramas Bereitschaft, die EU zu unterstützen, geht so weit, dass er EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen versprach, für seine Freunde in Brüssel »sogar über das hinauszugehen, was möglich erscheint, und sogar töten zu können«.

Doch während Rama im Ausland politische Erfolge einfährt und sich gewillt zeigt, die Drecksarbeit der EU zu erledigen, sieht er sich im eigenen Land zunehmender Kritik gegenüber. Die Frage ist nun, ob der Premier seinen Status als EU-Liebling und als einer der einflussreichsten Politiker auf dem Balkan aufrechterhalten kann. In jedem Fall sieht er sich daheim mit einem historischen Aufstand gegen sich und seine Führung konfrontiert.

Kristina Millona ist Investigativjournalistin und Forscherin. Ihre Doktorarbeit zur Rassifizierung von männlichen albanischen Asylsuchenden im Vereinigten Königreich schreibt sie an der Central European University in Wien.