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Das Online-Magazin von JACOBIN Deutschland

Giorgia Meloni bei der Stimmabgabe zum Referendum über ihre Justizreform am 23. März 2026.

Endlich muss Meloni auch mal eine Niederlage einstecken

Von David Broder

Giorgia Meloni ist mit ihrem Versuch gescheitert, Italiens Verfassung zu ändern. Ein Referendum erteilte der Justizreform eine Absage. Damit hat die Bevölkerung ein Zeichen gesetzt, dass die Regierung sich nicht alles erlauben kann.

Über 700 UNRWA-Schulen gibt es insgesamt im Libanon, Jordanien, Syrien und den besetzten palästineneischen Gebieten in Gaza und dem Westjordanland.

Wie der Westen die UNRWA kaputtspart

Geberländer kürzen dem Palästinenser-Hilfswerk UNRWA Mittel und fordern Reformen. Doch was als Neutralitätspolitik verkauft wird, dient vor allem israelischen Interessen – auf Kosten von Hunderttausenden palästinensischen Flüchtlingen.

Von Justus Könneker
Für Aktivistin Lotte ist Osnabrück ein Symbolort: Hier entscheidet sich, ob die Industrie auf zivile Konversion oder Aufrüstung setzt.

Wenn Rheinmetall klopft

Im Osnabrücker VW-Werk könnten bald Panzer vom Band rollen. Oder Elektro-Kleinbusse. Oder gar nichts mehr. Während Friedensaktivisten eine zivile Zukunft für den Betrieb fordern, sorgen sich die Beschäftigten vor allem um ihre Jobs.

Von Ronja Morgenthaler
Auch eine »Familienunternehmerin«: die BMW-Erbin Susanne Klatten.

Familien­unternehmen sind nicht alle zarte Pflänzchen

Die meisten Menschen denken bei »Familienunternehmen« an die Bäckerei von nebenan. In vielen Fällen verbergen sich dahinter jedoch Weltkonzerne, die durch geschickte Lobbyarbeit ihre Privilegien schützen.

Von Carmen Giovanazzi
In der Übungsstadt Schnöggersburg trainieren 2024 Soldaten der Bundeswehr gemeinsam mit Streitkräften aus Norwegen und Tschechien.

»Szenario« wird zur Bühne für die Bundeswehr

Der Dokumentarfilm »Szenario« gewährt exklusive Einblicke in Europas größte Modellstadt für Militärübungen in Sachsen-Anhalt. Doch da das Gezeigte nicht eingeordnet wird, muss das Publikum die Kritik an der Inszenierung der Bundeswehr selbst mitbringen.

Von Anne Küper
Heidi Reichinnek und Sören Pellmann im Deutschen Bundestag.

Die Linke muss antagonistisch bleiben

Die Linkspartei steht ständig unter Druck, sich der etablierten Politik anzupassen. Dem entgegen muss sie es als ihre vorrangige Aufgabe begreifen, den Unmut gegenüber Regierung und Eliten zu kanalisieren und sich als die wahre Alternative zu profilieren.

Von Michael Heldt und Manuel Kellner

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»Korrespondenten töten uns mit passiver Sprache. Wenn wir Glück haben, sagen Diplomaten, dass unser Tod sie betroffen macht, aber sie erwähnen niemals den Schuldigen, ganz zu schweigen davon, ihn zu verurteilen.«

Scharfschützen haben saubere Hände

Von Mohammed El-Kurd

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Arbeit & Wirtschaft

»Deutschlands industrieller Niedergang ist zwar real, aber zu einem wesentlichen Teil selbst verursacht und deshalb auch umkehrbar.«

Mit China gegen die Deindustriali­sierung

Deutschlands Abstieg in eine Dienstleistungsgesellschaft wäre ein soziales Desaster. Doch er lässt sich noch abwenden – und das ohne neoliberalen Unterbietungs­wettbewerb.

Von Dominik A. Leusder
»Reproduktionsarbeit wie die CDU realitätsfern als leere Zeit zu betrachten, rächt sich irgendwann auch wirtschaftlich.«

Teilzeit ist auch Vollzeit

Nicht Work-Life-Balance ist weltfremd. Weltfremd ist die Idee, dass vierzig Stunden arbeitende Frauen die Strukturkrise einer Industrienation lösen werden.

Von Julia Werthmann
Kaum hat man sich an das erhöhte Preisniveau bei Lebensmitteln gewöhnt, kündigen Konzerne schon den nächsten »Kosten-Tsunami« an.

Wenn Lebensmittel­preise steigen, muss man ganz genau hinschauen

Lebensmittelkonzerne warnen vor steigenden Preisen infolge des Irankriegs. Doch der Verdacht liegt nahe, dass sie, wie beim Ukrainekrieg, die Inflationserwartung in der Bevölkerung ausnutzen, um Übergewinne zu erzielen.

Von Silvia Monetti

Politik & Internationales

»Situationsgetriebenes Reagieren, eine menschenrechtliche Egal-Haltung sowie selbstgefällige Rhetorik bei eigentlicher Planlosigkeit sind in der Lage, schlimmste Ergebnisse zu zeitigen.«

Die Staatsräson nach Gaza

Im Angesicht des Grauens im Gazastreifen sind Staatsräson-Verfechter etwas kleinlauter geworden. Aber Deutschlands außenpolitisches Establishment hat nicht das Zeug zu einem ernsthaften Kurswechsel, wie er nötig wäre.

Von Daniel Marwecki
In El Salvadors Mega-Gefängnis in Tecoluca.

Trumps Kerkermeister in El Salvador

El Salvadors Präsident Nayib Bukele gibt sich als erfolgreicher Unternehmer mit Krypto-Affinität. Seine größte Innovation als Staatsmann ist es, Gefängniszellen für abgeschobene Migranten an die USA zu vermieten.

Von Hilary Goodfriend
Coupang ist wie Amazon und Uber Eats in einem.

Warum Koreas Amazon in Amerika sitzt

Coupang ist die führende E-Commerce-Plattform von Südkorea, aber in den USA gemeldet. Und es nutzt seine Lobbymacht in Übersee, um der Rechenschaft für schwere Datenschutzverstöße und gefährliche Arbeitsbedingungen zu entgehen.

Von Kap Seol
»Reproduktionsarbeit wie die CDU realitätsfern als leere Zeit zu betrachten, rächt sich irgendwann auch wirtschaftlich.«

Teilzeit ist auch Vollzeit

Von Julia Werthmann

Geschichte & Ideengeschichte

Eine Parade der britischen Armee vor der »Zitadelle« in Jerusalem, 1936.

Der Krieg gegen Palästina

Die westliche Sicht auf den Nahostkonflikt ist geprägt von Mythen. Der Historiker Rashid Khalidi klärt auf, warum Israel nie ein Underdog und ziviler Widerstand der Palästinenser stets unerwünscht war.

Interview mit Rashid Khalidi
Jürgen Habermas war ein beeindruckender akademischer Lehrer: streng, herausfordernd, darin aber auch anregend und aufmerksam.

Jürgen Habermas war ein bundesdeutscher Weltgeist

Mit Jürgen Habermas ist mehr als nur ein Philosoph gestorben. Sein Festhalten an demokratischer Auseinandersetzung und einem wohlfahrtsstaatlich eingehegten Kapitalismus machten ihn zum personifizierten Selbstverständnis der Bundesrepublik Deutschland.

Von Alex Demirović
Eine Demonstration in Köln im Zuge des Generalstreiks gegen den Kapp-Lüttwitz-Putsch.

Wer die Demokratie retten will, sollte den politischen Streik legalisieren

Am Jahrestag des Kapp-Putsches vom 13. März 1920 sollten wir uns fragen, warum die ach so um die Demokratie besorgte etablierte Politik nicht das Mittel legalisiert, das damals die Weimarer Republik rettete: den politischen Generalstreik.

Von Thomas Zimmermann

Kultur & Gesellschaft

»Korrespondenten töten uns mit passiver Sprache. Wenn wir Glück haben, sagen Diplomaten, dass unser Tod sie betroffen macht, aber sie erwähnen niemals den Schuldigen, ganz zu schweigen davon, ihn zu verurteilen.«

Scharfschützen haben saubere Hände

Leben und sterben als Palästinenser: Von Siedlern vertrieben, von Soldaten erschossen, von Journalisten entmenschlicht, darf er nur ein Terrorist sein oder ein perfektes Opfer, das keinen Widerstand leistet.

Von Mohammed El-Kurd
»Die israelische Propagandastrategie umfasst den Aufbau internationaler Netzwerke, die gezielte Beeinflussung von Journalistinnen und politischen Entscheidungsträgern und langfristige Diskursarbeit.«

Die Propaganda, die wir nicht Propaganda nennen

Seit Beginn des Gaza-Krieges dominiert eine Sichtweise die deutsche Debatte: die israelische. Wer diese Einseitigkeit verstehen will, muss sich mit dem israelischen Propaganda-Apparat beschäftigen. Und der reicht weit über Youtube-Kampagnen hinaus.

Von Pauline Jäckels
»Teilhabe am konventionellen Leben schützt vor Sucht und ist auch oft entscheidend für einen erfolgreichen Entzug.«

Raus aus dem Kokain-Käfig

Unser Verständnis von Sucht basiert auf Experimenten, in denen Ratten in Käfigen mit nichts als Kokain alleine gelassen wurden. Die Philosophin Hanna Pickard stellt im Interview ein anderes Konzept vor, das unserer Lebensrealität (und auch der von Nagetieren) näherkommt.

Interview mit Hanna Pickard

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