Kann Trump die KI-Blase panzern?
Platzt die KI-Spekulationsblase, droht ein Zusammenbruch der Weltwirtschaft und das Ende der USA als Weltmacht. Genau das versucht Trumps Regierung zu verhindern – mit Militärausgaben.
Texte über Arbeit, Kapital, Konzerne und Krisen. Und darüber, wie die Wirtschaft demokratisch gestaltet werden kann.
Platzt die KI-Spekulationsblase, droht ein Zusammenbruch der Weltwirtschaft und das Ende der USA als Weltmacht. Genau das versucht Trumps Regierung zu verhindern – mit Militärausgaben.
Lange war wenig über Arbeitsbedingungen bei Tesla bekannt. Eine neue Studie zeigt jetzt, wie hoher Arbeitsdruck, undurchsichtige Löhne und eine gespaltene Belegschaft den Alltag im Werk prägen. Das könnte bald in der ganzen Autoindustrie Schule machen.
Der KI-Boom sorgt für dieselben globalen Ungleichgewichte, die schon 2008 die Finanzkrise ausgelöst haben. Gleichzeitig bauen Investoren massiv auf Geld aus den Golfstaaten; und die allerersten, die tatsächlich ihre Jobs verlieren, sind Niedriglöhner.
Das World Inequality Lab hat einen ambitionierten Umverteilungsplan vorgelegt. Allerdings müsste die Arbeiterschaft in den reicheren Ländern dafür eine Situation hinnehmen, die der neoliberalen Austerität der letzten 30 Jahre gleichkommt.
Anwar Shaikh, der brillanteste marxistische Wirtschaftswissenschaftler seiner Generation, ist tot. Seine Arbeit wird die politische Ökonomie noch viele Jahre lang prägen.
US-Staatsanleihen galten lange als sicherer Hafen der globalen Finanzwelt. Doch die Käuferstruktur hat sich verändert, China zieht Kapital ab und die Zinsen steigen. Dahinter steckt eine tiefere Krise des finanzialisierten Kapitalismus.
Die Vergesellschaftungsbewegung hat jahrelang für ihre Forderung gekämpft. Nun streiten Ökonomen über ihre Finanzierung und Umsetzung. Die Gutachtenschlacht 2.0 zeigt: Vergesellschaftung ist keine Utopie mehr, sondern eine konkrete politische Option.
Die dauernde Eskalation im Nahen Osten feuert auch die Krise der Lebenshaltungskosten weiter an. Soll die Inflation nicht den Rechten in die Karten spielen, müssen Linke die Verantwortlichen klar benennen.
Die IG Metall will Boom-Betriebe belohnen und Krisenbetriebe schonen. Das ist nachvollziehbar, aber diese Unterscheidung droht genau die Solidarität zu untergraben, von der Gewerkschaften leben.
Die Finanzmarktpolitik der AfD ist weder ein Rückgriff auf den Neoliberalismus noch auf den Nachkriegskeynesianismus. Sie ist ein neues finanzpolitisches Projekt, das eine Gewinnerposition für deutsches Kapital in internationalen Märkten anstrebt.
Die Automobilindustrie baut massenhaft Arbeitsplätze ab, während die Bundesregierung den Sozialstaat demontiert. Die IG Metall ruft nun zu zwei Aktionstagen auf – dort wird entschieden, ob sie endlich in die Offensive geht.
Immer mehr Menschen müssen sich verschulden, um alltägliche Rechnungen zu bezahlen. Und immer öfter sichern staatliche Sozialleistungen vor allem die Kredite der Gläubiger ab. Heute mehr denn je ist Verschuldung das Lebenselixier des Kapitalismus.