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Internationales

Das Rückzugsgebiet der PJAK sind die Kandil-Berge im irakisch-iranischen Grenzgebiet.

»Dieser Krieg ist kein Befreiungsprojekt des kurdischen Volkes«

Seit Beginn des Irankriegs wird spekuliert, die Kurden könnten sich an der Seite der USA beteiligen. Rozherin Kamangar von der iranisch-kurdischen Partei PJAK erklärt im Interview, warum sie weder Teheran noch Washington folgen.

Interview mit Rozherin Kamangar

02. April 2026

Ein »No-Kings«-Protest in Atlanta am 28. März 2026.

Die »No-Kings«-Proteste geben Anlass zur Hoffnung

Der Protest gegen die Trump-Regierung hat sich weiterentwickelt: Die »No-Kings«-Demonstrationen, an denen Millionen von Menschen überall in den USA teilnehmen, richten sich entschieden gegen den Krieg im Iran und gegen die Oligarchie im eigenen Land.

Von Ben Burgis

02. April 2026

Über 700 UNRWA-Schulen gibt es insgesamt im Libanon, Jordanien, Syrien und den besetzten palästineneischen Gebieten in Gaza und dem Westjordanland.

Wie der Westen die UNRWA kaputtspart

Geberländer kürzen dem Palästinenser-Hilfswerk UNRWA Mittel und fordern Reformen. Doch was als Neutralitätspolitik verkauft wird, dient vor allem israelischen Interessen – auf Kosten von Hunderttausenden palästinensischen Flüchtlingen.

Von Justus Könneker

25. März 2026

Giorgia Meloni bei der Stimmabgabe zum Referendum über ihre Justizreform am 23. März 2026.

Endlich muss Meloni auch mal eine Niederlage einstecken

Giorgia Meloni ist mit ihrem Versuch gescheitert, Italiens Verfassung zu ändern. Ein Referendum erteilte der Justizreform eine Absage. Damit hat die Bevölkerung ein Zeichen gesetzt, dass die Regierung sich nicht alles erlauben kann.

Von David Broder

25. März 2026

Javier Milei beim Wirtschaftsforum 2025 in Madrid.

»Mileis Programm ist auf Dauer nicht tragfähig«

Argentiniens Präsident Javier Milei wird im Ausland gelobt für seine marktradikalen Reformen, die angeblich die heimische Wirtschaft ankurbeln. Doch Ökonomin Yanne Horas meint: Nichts davon wird zu langfristigem Wohlstand führen.

Interview mit Yanne Horas

21. März 2026

»Das palästinensische Volk ist heute weiter von der Selbstbestimmung entfernt als jemals zuvor seit dem als Erste Intifada bekannten unbewaffneten Volksaufstand.«

Nach der Katastrophe

Die Strategie des bewaffneten Kampfes hat die Palästinenser in den Abgrund gestürzt. Vielleicht kann eine Rückbesinnung auf die gewaltfreien Methoden der Ersten Intifada einen Weg in die Zukunft weisen.

Von Gilbert Achcar

20. März 2026