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Internationales

Der Einschlag einer israelischen Bombe in einem Gebäude in Beirut, Aufnahme vom 31. März 2026.

Israel nutzt die Hisbollah als Vorwand für seine Expansion

Die israelische Regierung hat die Vergeltungsschläge der Hisbollah für die Ermordung Ali Khameneis zum Vorwand genommen, um den Süden des Libanon zu besetzen. Dessen Bevölkerung sieht sich in einen Krieg hineingezogen, den sie nicht wollte.

Von Gilbert Achcar

08. April 2026

In Teheran trauert eine Frau über den Verlust eines Angehörigen.

Nein, »die Iraner« wollen keinen Krieg

Monarchistische und kriegstreiberische Exil-Iraner wurden im Westen zu Stimmen der Zivilgesellschaft stilisiert. Dabei wissen viele Menschen vor Ort besser, dass nicht Krieg und Tod, sondern Frieden und Leben die Grundlage für Demokratie und Freiheit sind.

Von Saman Mahdevar

05. April 2026

Die Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen für die besetzten palästinensischen Gebiete Francesca Albanese, Aufnahme vom 29. November 2025.

»Die Proteste in Deutschland haben Unglaubliches geleistet«

Francesca Albanese ist aufgrund ihrer Arbeit als UN-Sonderberichterstatterin für die besetzten palästinensischen Gebiete Ziel einer ständigen Hetzkampagne. Im Interview spricht sie über Palästina-Protest in Deutschland und die Israelisierung der liberalen Demokratien.

Interview mit Francesca Albanese

03. April 2026

Das Rückzugsgebiet der PJAK sind die Kandil-Berge im irakisch-iranischen Grenzgebiet.

»Dieser Krieg ist kein Befreiungsprojekt des kurdischen Volkes«

Seit Beginn des Irankriegs wird spekuliert, die Kurden könnten sich an der Seite der USA beteiligen. Rozherin Kamangar von der iranisch-kurdischen Partei PJAK erklärt im Interview, warum sie weder Teheran noch Washington folgen.

Interview mit Rozherin Kamangar

02. April 2026

Ein »No-Kings«-Protest in Atlanta am 28. März 2026.

Die »No-Kings«-Proteste geben Anlass zur Hoffnung

Der Protest gegen die Trump-Regierung hat sich weiterentwickelt: Die »No-Kings«-Demonstrationen, an denen Millionen von Menschen überall in den USA teilnehmen, richten sich entschieden gegen den Krieg im Iran und gegen die Oligarchie im eigenen Land.

Von Ben Burgis

02. April 2026

Über 700 UNRWA-Schulen gibt es insgesamt im Libanon, Jordanien, Syrien und den besetzten palästineneischen Gebieten in Gaza und dem Westjordanland.

Wie der Westen die UNRWA kaputtspart

Geberländer kürzen dem Palästinenser-Hilfswerk UNRWA Mittel und fordern Reformen. Doch was als Neutralitätspolitik verkauft wird, dient vor allem israelischen Interessen – auf Kosten von Hunderttausenden palästinensischen Flüchtlingen.

Von Justus Könneker

25. März 2026