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Internationales

Javier Milei beim Wirtschaftsforum 2025 in Madrid.

»Mileis Programm ist auf Dauer nicht tragfähig«

Argentiniens Präsident Javier Milei wird im Ausland gelobt für seine marktradikalen Reformen, die angeblich die heimische Wirtschaft ankurbeln. Doch Ökonomin Yanne Horas meint: Nichts davon wird zu langfristigem Wohlstand führen.

Interview mit Yanne Horas

21. März 2026

»Das palästinensische Volk ist heute weiter von der Selbstbestimmung entfernt als jemals zuvor seit dem als Erste Intifada bekannten unbewaffneten Volksaufstand.«

Nach der Katastrophe

Die Strategie des bewaffneten Kampfes hat die Palästinenser in den Abgrund gestürzt. Vielleicht kann eine Rückbesinnung auf die gewaltfreien Methoden der Ersten Intifada einen Weg in die Zukunft weisen.

Von Gilbert Achcar

20. März 2026

1982 ermordeten christliche Milizen –unterstützt von der israelischen Armee – Hunderte bis Tausende Zivilisten in den palästinensischen Flüchtlingslagern Sabra und Schatila in Beirut, Libanon. Heute
erinnern Wandgemälde an das Massaker.

Befreiung als Beziehung

Die kurdische und die palästinensische Befreiungsbewegung verbindet eine Geschichte praktischer Solidarität. Doch heute wird sie nicht nur durch geopolitische Gräben erschwert, auch ihre Vorstellungen von Freiheit haben sich auseinanderentwickelt.

Von Kerem Schamberger

20. März 2026

Coupang ist wie Amazon und Uber Eats in einem.

Warum Koreas Amazon in Amerika sitzt

Coupang ist die führende E-Commerce-Plattform von Südkorea, aber in den USA gemeldet. Und es nutzt seine Lobbymacht in Übersee, um der Rechenschaft für schwere Datenschutzverstöße und gefährliche Arbeitsbedingungen zu entgehen.

Von Kap Seol

20. März 2026

In El Salvadors Mega-Gefängnis in Tecoluca.

Trumps Kerkermeister in El Salvador

El Salvadors Präsident Nayib Bukele gibt sich als erfolgreicher Unternehmer mit Krypto-Affinität. Seine größte Innovation als Staatsmann ist es, Gefängniszellen für abgeschobene Migranten an die USA zu vermieten.

Von Hilary Goodfriend

20. März 2026

Jedes Zukunftsszenario, jede Hoffnung auf einen dauerhaften Frieden, geschweige denn auf ein Leben in Würde für Palästinenser, hängt ausschließlich von der Willkür mächtiger fremder Akteure ab.«

Nach dem Krieg ist vor dem Krieg

Mit dem sogenannten Waffenstillstand in Gaza und dem neuen Krieg Israels und der USA im Iran droht das Schicksal der Palästinenser abermals in Vergessenheit zu geraten. Das darf die internationale Solidaritäts­bewegung nicht zulassen.

Von Loren Balhorn

20. März 2026