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Das Online-Magazin von JACOBIN Deutschland

Hans Graudenz

    Michael Kretschmer, Ministerpräsident von Sachsen, und Alexander Schweitzer, Noch-Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz bei der MPK im am 5. März 2026.

    Was hinter der Landesvater-Masche steckt

    Landespolitiker wie Kretschmer, Özdemir oder Schweitzer distanzieren sich von ihren Bundesparteien und inszenieren sich als Volksvertreter gegen die Berliner Blase. Doch in Wirklichkeit verwalten sie nur brav die Interessen des lokalen Kapitals.

    Von Hans Graudenz

    30. März 2026

    Fest im Sattel, aber ideell ausgezehrt: die neue Führungsspitze auf dem SPD-Parteitag in Berlin, 27. Juni 2025

    Die SPD ist so orientierungslos wie nie zuvor

    Der SPD-Parteitag zeigt: Zwischen einer ideenlosen Partei-Rechten und einer dezimierten Partei-Linken verharrt die SPD in politischer Lähmung. Für den linken Flügel heißt das: Er darf sein Schicksal nicht länger an den Apparat ketten.

    Von Hans Graudenz

    04. Juli 2025

    Verteidigungsminister Boris Pistorius bei einem Truppenbesuch, 16. März 2025.

    Boris Pistorius steht für die Entkernung der SPD

    Mit Boris Pistorius avanciert ein konservativer Sozialdemokrat, der Deutschland kriegstüchtig machen will, zum Schwergewicht der SPD. Das sagt mehr über die Partei als über den Verteidigungsminister selbst.

    Von Hans Graudenz

    02. Juni 2025

    Die beiden Vorsitzenden der SPD: Während Esken ihren Rückzug ankündigt, hat Klingbeil zentrale Posten an sich gerissen.

    Die Klingbeilisierung der SPD

    Finanzminister, Vizekanzler, Fraktionschef – Lars Klingbeil hat die Macht zentralisiert. Unter seiner Führung verkommt die SPD zur Regierungsmaschine, die nur noch dem Machterhalt dient.

    Von Hans Graudenz

    14. Mai 2025

    Olaf Scholz während der Ankündigung seiner Kanzlerkandidatur im Willy-Brandt-Haus, Berlin, 25. November 2024.

    Im Zentrum nichts Neues

    Die Sozialdemokraten stellen den gescheiterten Olaf Scholz erneut als Kanzlerkandidat auf. Ihre Entscheidung zeigt vor allem eins: dass die Parteiführung lieber das Risiko eines Wahldesasters eingeht, als sozialdemokratische Politik zu machen.

    Von Hans Graudenz

    02. Dezember 2024

    Matthias Miersch während der Pressekonferenz im Willy-Brandt-Haus am Tag nach dem Rücktritt des ehemaligen Generalsekretärs Kevin Kühnert, 8. Oktober 2024.

    Mann ohne Eigenschaften

    Matthias Miersch gilt als Parteilinker. Und so weckt seine Ernennung zum Generalsekretär Hoffnungen auf eine sozialdemokratische Wende der SPD. Dass Miersch Kanzler Scholz vor sich hertreiben wird, ist mit Blick auf seine Laufbahn allerdings kaum zu erwarten.

    Von Hans Graudenz

    18. Oktober 2024