Die Beatles gehören zu uns
In den nächsten Jahren entscheidet sich, wie die Beatles erinnert werden. Zentristen wollen die Fab Four für sich vereinnahmen. Dabei waren sie unbestreitbar Teil der Linken.
Texte über alles, was uns gesellschaftlich bewegt. Von Kultur, Bildung über Geschlechterfragen bis zum Sport.
In den nächsten Jahren entscheidet sich, wie die Beatles erinnert werden. Zentristen wollen die Fab Four für sich vereinnahmen. Dabei waren sie unbestreitbar Teil der Linken.
Dahabflex rappt über Widerstand statt über Drogen und Markenklamotten. Im Interview spricht er über seine Politisierung, die Kontroverse um seinen Auftritt bei der Berliner Linken und die Musikindustrie.
Eine alternde Gesellschaft hat höhere Ausgaben für Pflege, Gesundheit und Rente. Das ist an sich aber kein unlösbares Problem. Was wir brauchen? Eine produktive Wirtschaft und eine feministische Offensive, die das Leben ins Zentrum stellt.
In den USA werden immer mehr Menschen in Abschiebelagern festgehalten, oft ohne Straftat und ohne Aussicht auf ein Ende ihrer Haft. Doch die Lager sind kein rein amerikanisches Phänomen. Auch Europa baut ein globales System der Migrationskontrolle aus.
Theresa hat ihren Job gekündigt, weil er sie ausgelaugt hat. Seither hat sie Angst davor, nie einen Beruf zu finden, der ihren Ansprüchen genügt. Şeyda Kurt findet: Das Problem sind nicht die Ansprüche, sondern die Verhältnisse.
Die Regierung macht »Leistungsgerechtigkeit« zum Leitprinzip. Doch wer Menschen nach Leistung sortiert, erklärt sie für unterschiedlich wertvoll – und untergräbt das Ideal der politischen Gleichheit, das Progressive eigentlich verteidigen sollten.
Der Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt könnte das Ende der schulischen Inklusion bedeuten. Offiziell geht es um »unbeschulbare« Kinder – tatsächlich drohen Segregation und Hausunterricht für alle, die nicht ins Regelschulraster passen.
Deutsche Hochschulen pflegen zig Kooperationen mit israelischen Institutionen, aus denen Kriegstechnologie hervorgeht. Akademischer Boykott ist deshalb keine symbolische Geste, sondern der wirksamste Hebel gegen diesen akademisch-militärischen Komplex.
Marko fragt sich, ob er eine Freundschaft retten kann, die nur noch aus nächtelangem Trinken statt gegenseitiger Fürsorge besteht. Şeyda Kurt findet: In Zeiten der Vereinzelung verdient ein Freund noch eine nüchterne Chance.
Der Soziologe Steffen Mau spricht im Interview darüber, wo das neue Ostbewusstsein herkommt, wo Brandmauern hingehören und wo nicht, und warum die AfD mehr Volksbefragungen will, aber keine Bürgerräte.
Die Vermögensungleichheit war zu abstrakt, um daran Gerechtigkeitsfragen zu verhandeln. Der neue Staubsauger des syrischen Nachbarn dagegen greifbar. Erinnerungen an ein Praktikum bei einer Tafel in Sachsen-Anhalt.
Ein verstörender Bericht über den mutmaßlichen Sexhandel eines Anhängers von Andrew Tate zeigt, wofür seine Weltanschauung steht: eine brutale Geschlechterhierarchie, in der Frauen maßlos ausgebeutet werden, während die meisten Männer zum Leben als »gescheiterte Loser« verdammt sind.