Kann ich als Linke einen Unternehmer lieben?
Rosa fragt sich, ob sie mit jemandem eine Beziehung führen kann, dessen Leben sich um Profit dreht. Şeyda Kurt findet: Auch ein Unternehmer kann ein guter Partner und Genosse sein.
Texte über alles, was uns gesellschaftlich bewegt. Von Kultur, Bildung über Geschlechterfragen bis zum Sport.
Rosa fragt sich, ob sie mit jemandem eine Beziehung führen kann, dessen Leben sich um Profit dreht. Şeyda Kurt findet: Auch ein Unternehmer kann ein guter Partner und Genosse sein.
In den USA wächst die Bewegung der sogenannten »Sovereign Citizens« immer weiter. Sie ist symptomatisch für ein Land, das das Vertrauen in seine demokratischen Institutionen längst verloren hat.
Auch wenn die Fußball-WM in vielen Punkten weniger schlecht war als erwartet: Trumps Eingriff zugunsten von Balogun, gleichzeitige Bomben auf den Iran und die schamlose Geldmacherei der FIFA zeigen, wem dieses Turnier wirklich gehört.
Nach Angriffen auf rechte Medienvertreter in Erfurt gibt es Versuche, ihnen die Pressefreiheit abzusprechen. Doch Journalisten aufgrund ihrer Gesinnung den Schutzstatus zu entziehen, ist ein verhängnisvoller Trend, bei dem Linke nicht mitmachen sollten.
Weil die Trump-Regierung der iranischen Mannschaft nur stundenweise Einreise erlaubte, sprang Mexiko ein und bot den Iranern eine Basis. Das hat auch historische Gründe, denn beide Länder verbindet eine lange Geschichte US-amerikanischer Übergriffe.
Kaum verliert man im Fußball, wird aus dem Vorzeigedeutschen wieder ein Ausländer. Die Attacken gegen Jonathan Tah nach seinem verschossenen Elfmeter zeigen: Repräsentation baut keinen Rassismus ab.
Tino Chrupalla besucht die Ultras von Energie Cottbus, AfD-Jugendchef Hohm gibt sich dort als einer von ihnen. In der AfD nimmt der Kampf um die Fußball-Fankurven aktuell Fahrt auf. Doch noch kann die Linke intervenieren.
Die Geburtenraten sinken — und alles vom Feminismus bis hin zu Smartphones soll daran schuld sein. Dabei ist es der Kapitalismus, der das Kinderkriegen zu einem Wettbewerbsnachteil macht.
Immer mehr junge Menschen in Deutschland leiden unter Stress, Angst und Einsamkeit. Auch linke Akteure fordern als Lösung dafür mehr Sozialarbeit – aber die kann die gesellschaftlichen Ursachen dieser Krisen nicht beheben.
Wer die Palästinenser in ihrem Kampf um Selbstbestimmung unterstützt, muss auch nach Verbündeten innerhalb Israels fragen. Israelische Wissenschaftler und Kulturschaffende zu boykottieren, leistet das Gegenteil. Eine Replik.
Wenn Kinderbetreuung als private statt als gesellschaftliche Aufgabe behandelt wird, sind Krisen vorprogrammiert: Während Eltern und Erziehern immer mehr Arbeit abverlangt wird, brechen ihnen zugleich die institutionellen Stützen weg.
Krieg hat fatale Folgen für die mentale Gesundheit. Dennoch schweigen die psychiatrischen und psychologischen Berufsverbände zu Wehrpflicht und Aufrüstung. Es ist nicht das erste Mal, dass sie sich militärischen Zwecken unterordnen.